Salli Twin Sattelstuhl

Für Sie, die einen zweiteiligen Sattelstuhl mit festem Mittelspalt und Neigung wünschen. Eine erschwinglichere Wahl.

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Produkt Info

Ein exzellenter und ergonomischer Stuhl für beide geschlechter, stylisch und gesund. Über die Neigungswinkelverstellung kann vermieden wer-den, dass der Rücken bei einer nach vorne gebeugten Arbeitshaltung ungesund gekrümmt wird.

  • Zweigeteilte Sitzfläche
  • Mir Neigungswinkel-Einstellung
  • Leder, Kunstleder, ESD-Kunstleder oder Stoff, in folgenden Farben erhältlich
  • Manuelle Höhenverstellung mit Gasdruckfeder
  • Gasdruckfeder und Fußkreuz chromfarben oder schwarz, achten Sie auf die korrekte Höhe
  • Maximale Belastung 120 kg
  • Gewicht 11 kg
  • Auch in ESD verfügbar, bitte kontaktieren Sie unsere Info, wenn Sie diesen Stuhl/Produkt als ESD-Modell wünschen
  • 10 Jahre Garantie 

Dieses Zubehör kann mit dem Salli Twin kombiniert werden: Allround, Elbow Rest, Ergorest, Stretching Support (Großes Fußkreuz Ø 600 mm erforderlich), Foot SupportTrumpet Base, Top & Bottom (nur mit Ø 540 mm und Ø 600 mm Fußkreuz).

788,00  Auf Wunsch auch Ratenzahlung / 50 € / Monat inkl. MwSt.

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Sicherheitsbeauftragter

HögforsGST ist Pionier in der Schwermetallindustrie in der Verwendung von Salli Sattelstühlen, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu verbessern. Mit dem Salli Stuhl ist es einfach, eine ergonomische Haltung umzusetzen. Unsere Erfahrung ist eindeutig positiv.

Ein krankheitsbedingter Fehltag kostet den Arbeitgeber etwa 350-400 €. Das Management der Firma verstand, dass sich die Investition in die Stühle bereits im ersten Jahr mehrfach bezahlt machen würde.

Die ersten Stühle waren für die Mitarbeiter vorgesehen, die Probleme mit dem unteren Rücken hatten. Diese Mitarbeiter verspürten nun nach der Arbeit keinerlei Schmerzen oder Unannehmlichkeiten mehr.

Salli Systems verfügt über einige gute Lösungen für die industrielle Produktion. Die Stühle sind mit Schutzbezügen gegen Funken ausgestattet und ein Stuhlmodell ist speziell für Schweißarbeiten entwickelt, bei denen eine Unterstützung der Handgelenke erforderlich ist. Das ist genial, da wir Rohre in unterschiedlichen Größen schweißen müssen. Der Schweißer musste sich beim Sitzen auf einem Salli keine Gedanken über eine geeignete Arbeitsposition machen, sondern konnte sich voll und ganz auf die Naht konzentrieren. Die Arbeit war effizienter und der Rücken wurde nicht taub.

Auch die Stretching-Stütze war gut für uns, weil dadurch die Haltung etwas leichter wurde. Salli bietet zusätzlich auch größere, harte Rollen an, die besonders in industriellen Produktionshallen gut funktionieren. Wir haben Maschinen in unterschiedlichen Höhen aber Salli konnte uns perfekte Sitzlösungen für jede Höhe anbieten – sogar einen Stuhl für einen sehr schweren Mitarbeiter (über 120 kg).

Die Lösungen von Salli sind ideal für die Schwermetallindustrie, wo die Arbeit teilweise im Sitzen durchgeführt werden muss. Das Ergebnis ist wahrlich ein anderes, wenn wir diese moderne Sitztechnik nutzen. Die Mitarbeiter sitzen mit der richtigen Haltung und selbst die, die normalerweise mit einer gekrümmten Haltung sitzen, lernen, wie man richtig sitzt.

Petri Komppa, HögforsGST
Leppävirta, Finnland

Facharzt für Arbeitsmedizin

Betriebsärztliche(r) Erfahrungsbericht und Stellungnahme über den Salli® Sattelstuhl

Der Salli® Sattelstuhl bietet gerade in Fertigungsbereichen aufgrund seiner Sattelkonstruktion für sehr viele Berufstätige mit Gelenkbelastungen (Sprunggelenke, Knie, Hüfte, Wirbelsäule) eine Reihe von Vorzügen im Vergleich zu üblichen Sitzmöbeln oder Sitz-Stehhilfen.

Unter Verwendung von Industrierollen können verschiedene nah beieinander liegende Arbeitsplätze (z.B. bei cyclischen Arbeitsabläufen an unterschiedlichen Stationen) auch bei leicht unebenen Bodenverhältnissen rollend in Sitzposition unter Entlastung des Bewegungsapparates gewechselt werden, ohne dass die Arbeitssicherheit gefährdet wird. Ein Kniewinkel > 130° und eine Hüftaußendrehung ermöglichen Tätigkeiten im inneren Greifraum an Werkbänken, die sonst wegen mangelnder Kniefreiheit unter der Werkbank nur stehend durchgeführt werden können.

Der Einsatz als (rollende) schnell höhenverstellbare Sitz-Stehhilfe im Wechsel mit stehender Körperhaltung am selben Arbeitsplatz ist mit wechselnden Belastungen für unterschiedliche Muskelgruppen verbunden und minimiert dadurch Zwangshaltungen und Überbeanspruchungen (z.B. Vermeidung von permanentem Stehen auf trittharten Betonfußböden oder Reduzierung von längeren fuß-, knie-, hüft- und wirbelsäulenbelastenden Bückarbeiten).

Für bodennahe Arbeiten kann ein Salli-Sattelstuhl® mit einer kleinen Druckgasfeder und einem niedrigen Drehkreuz vorteilhaft sein.

Die Swing-Ausführung mit einem Kugelgelenk unter dem Sitzsattel ermöglicht optimale physiologische Bewegungsabläufe und Belastungen der Wirbelsäule. Durch einen weitgehend erhaltenen Schwerpunkt in der Körpermittellinie minimieren sich Hebelkräfte und damit Kraftaufwände in der Wirbelsäule. Zusätzlich kommt es durch die geringfügigen aber häufigen Ausgleichsbewegungen zu Stärkung kleiner Muskeln entlang der Wirbelsäule. Durch die kurzzeitige Dehnung und sanfte Kompression der Bandscheiben im Wechsel (“Turbodiffusion”) werden diese optimal mit Nährstoffen versorgt und zeitgleich entschlackt. Die entlastende und schmerzlindernde Wirkung für Mitarbeiter mit verschiedenen Erkrankungsursachen in der Wirbelsäule ist somit nachvollziehbar und bestätigt sich in der Praxis.

Für den Bürobereich sind Salli® Sattelstühle wegen des guten Erhalts der Kraftressourcen (Reitposition) und der optimalen Regeneration für Muskeln und Bänder zu empfehlen. Für eine angemessene Qualität der Büroarbeit ist ein höhenverstellbarer Sitz- Steharbeitstisch Voraussetzung. Sitzdauer und guter Sitzkomfort sind abhängig von einer guten Reiterhaltung und entsprechendem Sitztraining. Die “Swing”-Version bietet durch ihre kugelkopfähnliche Sitzlagerung noch zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten, deren Vorteile im Sitzversuch individuell bewertet werden sollten. Da für Swing-Ausführungen keine Rückenlehne zur Verfügung steht, kann alternativ ein “Allround Support” zur zeitweisen Entlastung für die Rückenmuskulatur genutzt werden. Andere Salli-Modelle ermöglichen den Einsatz eines Rückenstretchers.

Gerade Mitarbeiter mit Beschwerden im Bewegungsapparat (insbesondere Fuß-, Knie-, Hüft- und Wirbelsäulen-, aber auch Schulterproblemen) profitieren von diesen Entlastungen – bei bestimmten chronischen Krankheitsbildern wie Arthrose oder Gelenksentzündung (Arthritis) ist eine dauerhafte Beschäftigung u.U. erst wieder durch den Einsatz eines solchen Hilfsmittels möglich.

Eine Rückenlehne zur Unterstützung der Lordose wie im Bürobereich für übliche Sitzmöbel gefordert ist im Montagebereich oft hinderlich und bei Tätigkeiten mit häufig wechselnden Körperhaltungen, die statische Muskelbelastungen bzw. Zwangshaltungen im Sitzen minimieren, nicht erforderlich.

Probesitzen direkt am Arbeitsplatz ist häufig Voraussetzung für die Akzeptanz dieses als ungewöhnlich wahrgenommenen Hilfsmittels. Der Nutzen überwiegt letztendlich das “Aushalten müssen” einer anfänglichen “Sonderstellung” und skeptischer Blicke der nahen betrieblichen Umgebung.

Bei Rehabilitationsfällen mit drohendem Arbeitsplatzverlust empfiehlt sich die Inanspruchnahme der Unfallversicherung, des Rententrägers (Teilhabeantrag) bzw. bei vorliegender Schwerbehinderung des Integrationsamtes.

Im Rahmen der langjährigen Anwendungserfahrungen mit dem Salli® Sattelstuhl lässt sich bzgl. der Verbesserung der Ergonomie von Arbeitsabläufen resümieren:

 

  • Erhöhte Flexibilität bzw. Variabilität bzgl. Bewegungsabläufe
  • Reduzierung einseitiger Bewegungsmuster
  • Minimierung von Zwangshaltungen
  • Gesundheitsförderliche Körperhaltung der Wirbelsäule (Reitposition)
  • Kraftreduktion in der Sitzposition und damit Schonung der Ressourcen in der Muskulatur der Wirbelsäulen
  • Entgegenwirken der Entstehung und Verschlechterung degenerativer Gelenkprozesse
  • Schmerzvermeidung und -reduktion in Fuß-, Knie- und Hüftgelenken bei Montagetätigkeiten in entlastender Sitzsteh-Position.

 

 

Dr.med. Gerald Müller-Silvergieter, Facharzt für Arbeitsmedizin, Dipl.Chem., Arbeitsmedizinischer Dienst Oldenburg
Oldenburg, Deutschland

Tischler

Wegen einer schweren Prostata-Erkrankung war es mir nicht mehr möglich, am Arbeitsleben als Tischler teilzunehmen, da ich beim Sitzen erhebliche Schmerzen hatte. Der Anteil der sitzenden Tätigkeit ist bei uns sehr groß.

Über die Deutsche Rentenversicherung wurde mir daher ein Salli-Sattelstuhl (Stuhlmodell: Salli-Twin mit Stretchingstütze) bewilligt.

Die geteilte Sitzfläche, die Neigungsverstellung und der Rückenstretcher helfen mir sehr. Nach bereits 3-4 Monaten seit der Nutzung des Salli-Sattelstuhls nehme ich mit Freude und auch sehr gerne wieder am Arbeitsleben teil und das ohne Schmerzen.

Männlicher Salli-Nutzer, Tischler
Nord-Deutschland

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Uhrmacher

Tomi Seppälä
Finland

Schweißerin

Seit 2007 arbeite ich auf dem Salli Salli Sattelstuhl. Gerade wurde der dritte Stuhl gekauft. Alle Stühle werden in der Werkstatt täglich benutzt. Auf andere Stühlen sitzen wir nur während der Kaffepausen.

In der Industrie sollte man viel mehr auf Ergonomie achten. Gute Ergonomie erhöht die Produktivität und es gibt weniger Krankheitstage. Obwohl wir nur eine kleine Werksatt mit drei Schweißern sind, bin ich davon überzeugt, dass alles, was in Ergonomie investiert wurde, langfristig durch gesunde Mitarbeiter zurückbezalt wird. Außerdem macht die Arbeit mehr Spaß, wenn man über hervorragende Arbeitsmittel verfügt.

Alle unsere Stühle sind mit zweigeteilten Sitzflächen ausgestattet, was für die Genitalgesundheit der Männer sehr wichtig ist. Jetzt sitzen unsrere Mitarbeiter den ganzen Tag aufrecht, da der Stuhl nicht zwischen den Beinen drückt. Selbst wenn man sich nach vorne beugt, verfällt man auf dem Sattelstuhl nicht in die Rundrückenposition.

Lilli Asikainen, Unternehmerin, Tigger
Sastamala, Finnland